EIN GANZ PERSÖNLICHER WEBKATALOG
TUTORIAL Browserprofile

Veraltetes Tutorial
!!!!!!!!!!!!!
Firefox - Microsofts Konkurrent auf Augenhöhe

Startoptionen von Firefox
Fällt die Wahl auf Firefox, kann man das Programm im Prinzip genauso wie fast alle anderen Programme über den üblichen Weg starten. Nämlich über die Taskleiste:
Start → Alle Programme → Mozilla Firefox
Firefox fragt eventuell, ob man ihn als Standardbrowser verwenden möchte, was man bejahen und ein Häkchen auf das Feld  'Künftig nicht mehr nachfragen' setzen kann. Wer die oben verlinkte BDI-Anleitung zur Konfiguration durchliest, erfährt dort, wie man den Standard wieder rückgängig machen kann. Es gibt allerdings auch noch andere Möglichkeiten, den Feuerfuchs zu starten. Eine davon ist die Konsole. Unter Windows startet man dazu
Start → Alle Programme → Zubehör → Eingabeaufforderung
Daraufhin sieht man ein sogenanntes Terminal, ähnlich dem unten abgebildeten, welches allerdings ein Linuxterminal darstellt, doch die Unterschiede sind gering. In dieses sogenannte Terminal (oder diese Eingabeaufforderung) klickt man ggf. mit der Maus um das Fenster in den Vordergrund zu bringen. Unter Windows muss zuerst mit dem cd Befehl in das Mozillaverzeichnis gewechselt werden. Dazu tippt man auf der Tastatur nach einer Standardinstallation folgendes in die Befehlszeile ein:
cd \Programme\Mozilla Firefox\
(Leerzeichen nach cd und Mozilla) und betätigt die Enter oder Eingabetaste ˩ . Der sogenannte 'Prompt'. d.i. der automatisch angezeigte Text der nicht durch die Rücktaste← gelöscht werden kann, ändert sich und zeigt jetzt das aktuelle Verzeichnis (=Ordner) 'C:\Programme\Mozilla Firefox\' an. Jetzt könnte man Firefox durch die Eingabe von
firefox.exe
(und Drücken der Enter -Taste) starten, aber langsam, langsam - (haben sie Firefox aber schon gestartet, macht das auch nichts) doch lassen sie das Terminal bitte geöffnet.
Unter Linux genügt es, ein firefox -h in die Konsole einzutippen um den Firefox zu veranlassen, eine Hilfe zu den Startoptionen auszuspucken. Windows-Benutzern bleibt dieser Komfort versagt, Firefox zeigt hier keine Hilfe in der Eingabeaufforderung wie in der unteren Abbildung an, doch gibt es eine englischsprachige Internetseite, welche die Firefox-Optionen erklärt. Allerdings sind diese ja auch auf unserer Abbildung einigermaßen lesbar. (Englischkenntnisse sind für diesen Kurs nicht zwingend notwendig)
firefox -h
Linux Konsole mit der Ausgabe von firefox -h

Die X11 Optionen und einige andere beziehen sich auf Linux und Mac, doch
-P <profile>          Start with <profile>.
-ProfileManager    Start with ProfileManager.
-no-remote           Open new instance, not a new window in running instance.
werden für uns noch wichtig werden. Unter Linux geben wir 'firefox -migration' in die Eingabeaufforderung ein, um das Migrationstool zu starten, mit dem wir u. a. die Lesezeichen des bisher benutzten Browsers importieren können, unter Windows müssen wir das im gestarteten Firefox selbst unter
→ Lesezeichen → Alle Lesezeichen anzeigen → Importieren und sichern → Daten von einem anderen Browser importieren
erledigen. Dafür erscheint unter Windows das unten abgebildete Fensterchen, wie übrigens auch alle anderen, in deutscher Sprache.
firefox -migration
firefox -migration

Wir markieren den bisher benutzten Browser und klicken dann auf 'Next' bzw. Weiter um das Prozedere abzuschließen. Wollen sie keine Lesezeichen importieren, klicken sie hingegen auf 'Cancel' oder Abbruch .
Der Firefox ist in der unteren Abbildung in voller Pracht zu sehen und alle bisher gesammelten Lesezeichen sind ab jetzt auch weiter nutzbar. Jedenfalls, solange sie vorher nicht mit Chromium gearbeitet haben, das nämlich funktioniert auf diese Weise nicht. In einem solchen Fall müssen die Lesezeichen erst in Chrome als HTML-Datei exportiert und gespeichert werden, bevor sie wiederum im Menü Lesezeichen → Alle Lesezeichen anzeigen in Firefox importiert werden können.
Firefox
Eingerichtes Firefox Profil

Profile mit Firefox
Wir bräuchten nun also wieder die Eingabeaufforderung, welche sie ja wohl noch immer geöffnet haben, doch es gibt noch eine weitere Startmöglichkeit. Dazu schließen wir erst mal den Firefox. Keine Angst übrigens, diese umständliche Prozedur muss nicht bei jedem Firefox Profilstart durchgeführt werden, weiter unten wird erklärt, wie man Firefox-Profile auf Knopfdruck starten kann.
Programme lassen sich auch unter Ausführen... über den Start - Knopf in der Taskleiste starten. Dort wird man aufgefordert, den Namen des zu öffnenden Programmes, Ordners oder des Dokumentes einzugeben. Wir tippen diesmal
"C:\Programme\Mozilla Firefox\firefox.exe" -ProfileManager
ein, und zwar genau so, inklusive Anführungs- und Leerzeichen . Weiter geht es mit OK .
Dies nur, um einen dritten Weg des Programmstarts zu zeigen. In der Eingabeaufforderung bewirkt,
firefox.exe -ProfileManager
(inklusive Leerzeichen) und Enter -Taste das gleiche, falls man sich noch immer im Ordner 'C:\Programme\Mozilla Firefox\' befindet. Diesen Weg empfehle ich einzuschlagen, da das weniger fehleranfällige Tipparbeit bedeutet. Eingedeutscht erscheint daraufhin das untere Fensterchen. Die Eingabeaufforderung ist übrigens immer noch geöffnet und sollte das auch bis Ende des Kapitels Firefox bleiben.
firefox -ProfileManager
Firefox Profil-Manager

Klicken sie hier auf 'Create Profile...' bzw. Profil erstellen... und geben sie den Profilnamen 'test' sowie einen weiteren neuen Profilnamen, z.B. 'abgesichert'' an. Das 'Default'-Profil kann jetzt beispielsweise in 'standardseiten' umbenannt werden und dadurch haben sie drei Profile, wobei sich die importierten Lesezeichen jetzt im Profil 'standardseiten 'befinden, während die anderen Profile nur die von Firefox voreingestellten Lesezeichen mit Links zur Mozilla-Webseite haben. Doch wurde der Import von Lesezeichen ja schon beschrieben. Firefox erstellt jetzt nach Klick auf Firefox starten während des Programmstarts neue Unterverzeichnisse mit den Profilnamen
Firefox Ordner
Die Unterverzeichnisse tragen meist nicht den reinen Profilnamen, sondern werden angeführt von ein paar wirren Zahlen und Buchstaben (beispielsweise: td1m38ox.abgesichert). In diesen Unterverzeichnissen liegen die Einstellungsdateien und künftigen Erweiterungen des neuen Profils.  Das jeweilige Unterverzeichnis wird dabei allerdings erst angelegt, wenn das dazugehörende Profil mindestens einmal gestartet wurde. Unter Linux finden sich diese Verzeichnisse im versteckten Ordner ~/.mozilla/firefox/, unter Windows liegen sie im versteckten Ordner C:\Dokumente und Einstellungen\'BENUTZERNAME'\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\
Sodale, wie der Schwabe sagt, die Profile wären erstellt, aber wie nutzt man sie? Nun, wieder gibt es die beiden Methoden mit der Eingabeaufforderung und dem Ausführen-Menü. Gibt man jetzt dort als Option -P test hinter firefox.exe an, startet Firefox mit dem Profil 'test'. Wer das ein paar Mal mit verschiedenen Profilen ausprobiert, wird schnell bemerken, dass der Profilaufruf keine Wirkung hat, wenn schon eine weitere Instanz von Firefox, mit einem anderen Profil, läuft. Beide Browserfenster haben dann das gleiche Profil.
Eingabeaufforderung Navigation
In der Eingabeaufforderung zaubert übrigends ein Drücken der 'Pfeil nach oben'-Taste die zuletzt eingegebenen Befehle wieder an den 'Prompt'. Mit den 'Pfeil links' und 'Pfeil rechts' Tasten kann in diesen letzten Eingaben navigiert, mit der 'Rück'-Taste einzelne Eingabeteile gelöscht und anschließend etwas anderes eingegeben oder auch zusätzliche Parameter hinzugefügt werden. Sie drücken also die 'Pfeil nach oben'-Taste einmal, löschen bei firefox.exe -P test das test und ersetzen es durch abgesichert , bevor sie wieder die Entertaste drücken, um den jetzt veränderten Befehl auszuführen - ein zurück navigieren zum Zeilenende ist nicht nötig.
Fügen wir aber ein -no-remote hinzu, können wir in der Eingabeaufforderung mit
firefox.exe -no-remote -P test
firefox.exe -no-remote -P standardseiten
firefox.exe -no-remote -P abgesichert
drei verschiedene Firefox-Profile gleichzeitig laufen lassen, da wir jetzt drei verschiedene Instanzen gestartet haben.
Das war es jetzt schon fast, mit den Profilen. Wenn die Methode mit der Eingabeaufforderung oder dem Startmenü nur nicht so umständlich wäre.

Desktopverküpfungen
Aber auch hier gibt es eine Lösung.
Minimieren sie alle Programme außer den Browser mit dieser Anweisung (sie sollen ja weiterlesen können) und verkleinern sie das Browserfenster so, dass sie einen Teil des Desktophintergrundes sehen können. Klicken sie jetzt rechts irgendwo auf den Desktophintergrund, es erscheint ein kleines, sogenanntes Kontextmenü. Wählen sie dort nacheinander
Neu → Verknüpfung → Durchsuchen → Arbeitsplatz → Lokaler Datenträger C:\ → Programme → Mozilla Firefox → Firefox
aus. Fügen sie nun an das hintere Anführungszeichen ein
' -no-remote -P test'
hinzu, so, dass der ganze Term derartig aussieht:
"C:\Programme\Mozilla Firefox\firefox.exe" -no-remote -P test
(wieder die Leerzeichen beachten! Falls ihr Programmpfad der gleiche ist, können sie natürlich auch den Term hier kopieren und im Verknüpfungs-Fensterchen einfügen, dadurch vermeiden sie Tippfehler und die umständliche Navigation durch die Ordnerhierachie) . Jetzt auf 'Weiter' klicken, den Namensvorschlag 'firefox' bspw. in 'Firefox test' abändern (der Name ist frei wählbar) und 'Fertigstellen'. Diese Prozedur wird für die anderen Profile ebenfalls durchgeführt und ab jetzt können sie die verschiedenen Firefox-Profile vom Desktop aus per Doppelklick auf das jeweilige Symbol starten.

Jetzt endlich führen wir, zunächst einmal bei unserem Test-Profil, die BDI-Browserkonfiguration durch. Dabei sollte man sich nicht sklavisch an die dortigen Ratschläge halten, wer einen Proxy hat, braucht beispielsweise keinen Werbeblocker, und das Abschalten von Javascript führt bei Youtube trotz Erlaubnis in der empfohlenen Erweiterung 'NoScript' zu unerwünschten Ergebnissen. Wir haben hier also schon ein weiteres Beispiel für eine Nutzung der Profile. In 'abgesichert' schalten wir Javascript ab, in 'standardseiten' lassen wir es aktiviert, da dies unser Profil für vertrauenswürdige Seiten ist, und nur solche besuchen wir künftig mit diesem Profil. Aber wir sollten zuerst mit unserem Profil 'test' ausgiebig ausprobieren, wie sich die Veränderungen in den Einstellungen auf den von uns bevorzugten Seiten auswirken, bevor wir diese Einstellungen auch in den anderen Nutzungs-Profilen vornehmen. Ist der Schutz zu restriktiv, kann sich die Surfgeschwindigkeit bedeutend verlangsamen.
Trick 17
Sind sie voll und ganz mit ihrem Testprofil zufrieden, glauben aber diese Einstellungen nie wieder so hinzubekommen, hilft ein Trick. Schließen sie alle Instanzen und Profile von Firefox und wechseln mit dem Explorer in das Verzeichnis C:\Dokumente und Einstellungen\'BENUTZERNAME'\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\. Zuerst benennen sie x1y2z3.abgesichert mit dem Explorer in bspw. x1y2z3.abgesichert-alt um. Danach benennen sie a1b2c3.test in x1y2z3.abgesichert um, schreiben sich aber die Zahlen und Buchstaben vor dem Punkt auf, denn x1y2z3.abgesichert-alt wird anschließend in a1b2c3.test unbenannt, wir haben jetzt also die Profile 'test' und 'abgesichert' vertauscht. Firefox wird von dem Tausch nichts bemerken, wenn sie alles richtig machen. Rufen sie jetzt das Profil 'abgesichert' auf, startet das bisherige Profil 'test'. Wenn sich in 'abgesichert' noch keine wichtigen Daren befinden, können sie auch den Inhalt des Ordners 'test' in den Inhalt des Ordners 'abgesichert' kopieren und den Explorer anweisen, alle Dateien zu überschreiben.
Eintrag im Startmenü
Wer eine Verknüpfung zu den Browserprofilen nicht nur auf dem Desktop, sondern auch im Startmenü → Alle Programme haben möchte, startet den Explorer, indem er entweder auf das Eigene Dateien oder Computer Symbol auf dem Desktop klickt, oder rechts auf Start klickt und Explorer im dortigen Kontextmenü auswählt. Im Explorer wechseln wir in den Ordner Desktop , markieren und kopieren die Browser-Profil-Verknüpfungen um sie in dem Ordner Startmenü → Programme wieder einzufügen. Natürlich kann man in dem Startmenü auch einen Extra-Ordner für die Firefox-Profile erstellen, um das Ganze übersichtlicher zu gestalten - doch das bleibt Ihnen überlassen. Das Startmenü ist jedenfalls unter Windows nur ein ganz normaler Ordner mit Unter-Ordnern, in denen Programmverknüpfungen liegen, ein großer Vorzug des Microsoft-Betriebssystems gegenüber den grafischen Oberflächen von Linux, da dadurch eine kinderleichte Organisation und Gruppierung der Programme und Ordner möglich ist.
Ab sofort sind dann die Browser-Profile auch über die Taskleiste: Start → Alle Programme anwählbar.

Zum Füllen der einzelnen Profile (denken sie wiederum an das Testprofil) mit Erweiterungen klicken sie im jeweiligen Profil auf das Extra Menü, dort auf Add-ons ,  oder gehen direkt mit dem Firefox auf die Mozilla-Erweiterungsseite . Die Anzahl der Erweiterungen lag schon 2010 bei über 13.000 und ist somit fast schon unüberschaubar.
Ein (allerdings nicht mehr ganz aktueller) Artikel der PC-Zeitschrift ct beschäftigt sich ausführlich mit Firefox-Erweiterungen und sei hiermit empfohlen.
Viel Spaß bei der Suche und beim Testen.
Um Lesezeichen zwischen den Profilen auszutauschen, kann man sie als html exportieren und im anderen Profil wieder importieren.
Firefox und Proxy
Ein dickes Minus hat der Firefox allerdings. Nicht nur, dass die Profilerstellung recht umständlich ist. Sämtliche Profile verwenden auch noch die gleichen Netzwerkeinstellungen. Es ist also nativ nicht möglich, mit einem Profil per Proxy zu surfen, und mit einem anderen Profil ohne Proxy. Das macht Firefox zum schlechtesten aller in diesem Kurs beschriebenen Browser. Eine Lösung für dieses Problem gibt es zwar in Form einer Erweiterung, trotzdem, mir macht das den Firefox ein wenig unsympathisch, obwohl er sich in seinen letzten Versionen in Punkto Geschwindigkeit wieder seinen Konkurrenten Chrome und Opera angenähert hat. Doch zurück zum Proxy. Die Erweiterung, welche seine Netzwerkschwäche ausgleichen kann, nennt sich ' MM3 ProxySwitch '. Diese kann man von der Mozilla-Add-on-Seite oder von der Seite des Herstellers installieren.
Die Netzwerkeinstellungen des Firefox sollten bei Nutzung dieser Erweiterung am einfachsten standardmäßig von "Einstellungen des Systems verwenden" auf "Kein Proxy" gesetzt und statt dessen der Proxy in den entsprechenden Profilen explizit mit MM3-Switch zugeschaltet werden.
Als Erstes nach der Installation muss die Proxy-Erweiterung zugänglich gemacht werden, dazu klickt man rechts auf die Navigations-Symbolleiste und wählt → anpassen . Im aufklappenden Symbole-Fenster wählt man nun das MM3 ProxySwitch Symbol und zieht es mit der Maus auf die Navigations-Symbolleiste. Die Erweiterung besitzt eine englischsprachige Hilfe für den integrierten Editor. Dieser hat jedoch seine Tücken, zumindest unter Linux. Nachdem die erste Einstellung von mir in diesem Editor nicht funktionierte, zeigte er bei erneutem Aufruf gar nichts mehr an und akzeptierte auch keinerlei Eingaben mehr. Des Rätsels Lösung waren durch irgend etwas Seltsames, vermutlich ein Programmierfehler, entfernte Schreib- und Lese-Attribute in der Datei
~/.mozilla/firefox/'PROFILNAME'/MM3-ProxySwitch.txt
Nachdem, nach langer Fehlersuche, diese Attribute berichtigt wurden, akzeptierte der Editor wieder weitere Eingaben. Wem das auch passiert, kann die Datei ja gleich mit einem vernünftigen Texteditor direkt bearbeiten, wenn er schon mal dort ist. Bei mir hat diese Einstellungsdatei nur folgenden Eintrag:
MM3 ProxySwitch Konfiguration
[MM3-WebAssistant
  all=127.0.0.1:8118
  clear=cache
]
Doch kann, wer keinen eigenen Proxy installieren will, auch Online-Proxy-Server eintragen, muss dann allerdings auch hinnehmen, dass viele davon nicht immer zu erreichen sind, sowie, dass ihr Surfverhalten in den Logfiles des fremden Proxy´s mitprotokolliert wird.
Hier noch eine Seite, welche kostenlose Proxy`s listet. Ansonsten hilft Google, Bing oders sonst eine Suma...

Fehlerbehebung bei Firefox
Der Firefox läuft heutzutage, anders als noch die ersten Versionen, tatsächlich stabil. Sollte Firefox nach der Installation von dubiosen Erweiterungen aber den Start völlig verweigern, hilft die Option -safe-mode weiter.
firefox.exe -safe-mode -no-remote -P test
in der Eingabeaufforderung vom Firefox-Ordner aus, oder durch:
"C:\Programme\Mozilla Firefox\firefox.exe" -safe-mode -no-remote -P test
im Ausführen... Menü startet der Firefox mit dem Profil 'test' und einem Abfragefenster, in dem einige Einstellungen vorgenommen werden können oder im 'Abgesicherten Modus' fortgefahren werden kann. Dadurch lässt sich die störende Erweiterung (hoffentlich) über den Eintrag Add-ons wieder in den Griff bekommen. Auch im Browser selbst lässt sich übrigens der Neustart im Safe-mode aufrufen - falls der Browser überhaupt noch startet. Wenn gar nix mehr geht, wird eben unter anderem Namen ein anderes Test-Profil erstellt und das alte gelöscht. Das erklärt, weshalb ich so dringend zum Erstellen eines Test-Profils anrate. Einige Erweiterungen installieren sich allerdings unter Windows systemweit - zum Löschen von solchen Erweiterungen erhalten sie Informationen durch den letzten Link (Mozilla Hilfe).
Windows XP absichern
Das Absichern eines Windows XP - Betriebssystems gegen unerlaubte systemweite Installationen ist nicht Teil dieses Tutorials.
Auszug aus Wikipedia:
Administrator-Benutzer-Kontext
Verwendet ein Benutzer standardmäßig ein uneingeschränktes Benutzerkonto, so werden alle Programme im Sicherheitskontext eines Administratorkontos ausgeführt. Damit hat auch Schadsoftware (Viren, Würmer, Trojaner, Spyware, Adware usw.) alle Möglichkeiten, Veränderungen am System vorzunehmen. Oftmals werden diese Veränderungen so umgesetzt, dass der Anwender des befallenen Computers diese zunächst nicht bemerkt (z. B. wird eine Schadsoftware als Systemdienst eingerichtet und dann automatisch ständig ausgeführt).
Ein Link der Uni Osnabrück zum Absichern von Windows XP (PDF)
Wenn sich eine Erweiterung nicht mehr deinstallieren lässt, können erfahrene Anwender auch die Ratschläge in folgendem Link befolgen.
Uninstalling add-ons

about:config
Eingegeben in die Adresszeile des Browsers, führt, nach einer Warnmeldung, zur Konfigurationsdatei des Browsers. Hier kann der Browser durch einen falschen Eintrag leicht ins Nirwana befördert werden. Deshalb sollte man hier bei der Bearbeitung große Vorsicht walten lassen. Nur für sehr erfahrene Benutzer!
Interessant für Windows-Nutzer ist vielleicht auch: Microsoft installiert heimlich eine Erweiterung für Firefox
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